Schmerzhaftes Ende in Heringen

Guter Dinge gingen wir in das Grasbahnrennen in Heringen. Nachdem uns 2 Tage zuvor in Hertingen nicht alles so gelang wie wir es uns vorgestellt hatten, wollten wir in Heringen die notwendige Lockerheit zurück gewinnen und das Rennen, den ersten Lauf zum Seitenwagen-Hessencup, als Vorbereitung für das anstehende Rennen um die deutsche Meisterschaft am kommenden Wochenende in Bad Hersfeld nutzen.

In den Trainingsläufen kamen wir mit der kurzen und engen Grasbahn bereits sehr gut zurecht. Lediglich die Starts machten weiterhin Probleme.

So kam es dann auch dass wir im ersten Lauf nach dem Start auf Platz 3 lagen. Wir konnten uns jedoch nach vorne kämpfen, übernahmen Platz 2 und konnten in der letzten Kurve noch den Angriff auf die Führung starten. Leider reichte es nicht ganz und wir fuhren auf dem zweiten Platz ins Ziel.

Im zweiten Lauf war der Start an sich bereits etwas besser, dennoch reichte es nur um auf Platz 3 in die erste Kurve einzubiegen. Wir fuhren die erste Kurve ganz innen und auf der Gegengeraden fanden sich 3 Gespanne nebeneinander wieder. Leider schnitt einer unserer Konkurrenten am Ende der Geraden unsere Linie, sodass wir ausweichen mussten, leicht ins Kippen kamen und daher den Kurveneingang nicht fahren konnten wie man es normal machen müsste. Wir versuchten noch eine Kollision zu vermeiden aber es kam kam zum Kontakt mit einem anderen Kontrahenten. Dabei rutschte Patrick mit dem linken Fuss von der Fussraste ab und bekam den Fuss unter das Motorrad. Der Versuch, sich während der Fahrt aus dieser Lage zu befreien scheiterte, so hing Patrick mit dem Fuss unter dem Motorrad fest und musste im Innenfeld die "Notbremse" ziehen.
Leider verletzte er sich bei der ganzen Aktion, sodass an ein Aufstehen im ersten Moment nicht zu denken war. Nachdem Patrick von der Bahn gehumpelt und im Fahrerlager vom Rennarzt untersucht wurde, erteilte dieser für den Rest der Veranstaltung Startverbot. Auch wenn diese Entscheidung zunächst unverständlich aufgenommen wurde, war es im Nachhinein wahrscheinlich doch richtig.
Leider war das Rennen damit für uns mit 2 Punkten auf Platz 6 beendet.