Premiere in der A-Lizenz in Angenrod

Da beim Grasbahnrennen in Angenrod ein Startplatz in der internationalen Klasse frei zu sein schien, fragten wir beim Veranstalter an ob wir diesen Platz einnehmen und als Gaststarter in der A-Lizenz mitfahren dürfen. Zu diesem Zeitpunkt waren dann jedoch alle Plätze vergeben. Kurz vor dem Rennen kam dann doch noch der Anruf ob wir ein Gespann das verletzungsbedingt Absagen musste einspringen könnten. Und diese Chance wollten wir natürlich nutzen.
Da es am Sonntag morgens noch geregnet hatte war die Bahn im freien Training noch etwas feucht und schmierig. Bedingungen die wir bisher nicht kannten und daher unsere Probleme hatten doch im Pflichttraining lief es schon besser und wir waren zuversichtlich, uns am Mittag bei trockenen Bedingungen weiter steigern zu können.
Die Ernüchterung kam dann jedoch prompt in unserem ersten Lauf. Vom Start weg hatten wir keine Chance mitzuhalten, das richtige Gefühl fürs Motorrad fehlte und wir konnten so nicht die Linien fahren wie wir es wollten. Wie so oft zweifelte Patrick an sich selbst, es sei seine Fahrweise die angepasst werden müsste.
Mit geänderter Übersetzung ein neuer Versuch in Lauf 2. Hier lief es schon minimal besser, dennoch verloren wir viele Meter und kamen erneut als Vierte ins Ziel. "Das wird heute peinlich", schoss es Patrick nach der Zieldurchfahrt in den Kopf. Doch aufgeben gibts nicht.
Wir nahmen etlichen Veränderungen am Motorrad vor und rollten an den Start zu Lauf 3. Der Start war schon wesentlich besser als zuvor, dennoch kamen wir wieder als letzte aus der ersten Kurve. Wichtig war jedoch dass wir endlich ein gutes Gefühl fürs Motorrad hatten und unserer Linien halten konnten. Wir hatten nicht mehr damit zu kämpfen überhaupt mitzukommen sondern waren in der Lage die Gegner zu überholen und Plätze gut zu machen. So kamen wir als Zweite ins Ziel.
Ein ähnliches Szenario im letzten Vorlauf. Vom äusseren Startplatz hatten wir einen guten Start, kamen jedoch erneut auf Platz 4 aus der ersten Kurve und konnten uns bis ins Ziel auf Platz 2 vor kämpfen.
Unsere Punkte reichten zur Qualifikation für das B-Finale. Mit einem erneut guten Start vom äusseren Startplatz wollten wir gerade zu Beginn des Laufes nicht wieder so viele Meter verlieren und mit viel Schwung auf der Aussenbahn gegenhalten. Leider kamen uns am Kurvenausgang die Gegner in die Quere, wir mussten ausweichen, kamen ins Kippen und fanden uns erneut abgeschlagen am Ende des Feldes wieder. Wie in der Läufen zuvor konnten wir uns auch hier wieder auf den zweiten Platz nach vorne fahren.

In der Tageswertung belegten wir so einen sehr zufriedenstellenden 6. Platz.